Wir bilden aus!
10.07
2018

Gerhard Saller – Möbelspediteur und Gitarrenvirtuose

„Aus der Erde sind wir genommen, zur Erde sollen wir wieder werden, Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Es ist der Beginn und das Ende von allem – der Staub. Und wo kam der Ur-Staub her...? Universell können wir diese Frage nicht beantworten, aber warum Gerhard Saller nicht nur ein findiger Unternehmer, sondern auch ein wahrer Virtuose an der Gitarre und weiteren Saiteninstrumenten wie dem Banjo ist, das ist bekannt: „Dust in the wind“ von „Kansas“ war der Ursprung. Als Zwanzigjähriger wohnte er in einem Musikgeschäft in Oberbayern dem Vorführen einer Gitarre bei und sein Wunsch, dieses Saiteninstrument zu beherrschen, war geboren. Der Ladeninhaber demonstrierte die Qualität seiner Ware, indem er „Dust in the wind“ intonierte und Gerhard dachte sich: „Das will ich auch können!“


Bekanntermaßen lässt Gerhard seine Wünsche gerne Realität werden, so auch dieses Mal. Er begann kurz darauf mit dem Gitarrenunterricht und gründete nebenbei zusammen mit Luis Bastos eine Möbelspedition. Die Erfolgsgeschichte der kräftigen Männer ist uns bekannt, doch wie erging es dem Eleven der schönen Künste? Selbstverständlich bestens, das hochwertige Herumzupfen an Saiteninstrumenten ist mittlerweile seine größte Leidenschaft und liebste Freizeitbeschäftigung, sodass er seit dem Ende des letzten Jahrtausends Gitarrist in einigen einschlägig bekannten Bands im Münchner Raum war.

 

Auf dem Sommer-Tollwood 2018 trat er mit seiner aktuellen Band „Strictly Bluegrass“ im „Hacker-Pschorr Brettl“ bereits zum zweiten Mal beim „Munich Bluegrass Day“ auf , von dort stammen auch die Fotos. „Bluegrass“ gehört dem Genre der Country-Musik an und wurde in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in Kentucky aus der sogenannten „Old-time music“ – einem Teil der US-amerikanischen „folk music“ – heraus entwickelt. Es beruht letztendlich auf den musikalischen Wurzeln der englischen, schottischen und irischen Einwanderer. Der Name leitet sich von einer geographischen Besonderheit ab, und zwar färben sich die Blätter des in der nördlichen Hemisphäre weit verbreiteten Wiesen-Rispengras aufgrund des nährstoffreichen Bodens Kentuckys bläulich. Traditionell wird Bluegrass ausschließlich mit den Saiteninstrumenten Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro und den gestrichenen Instrumenten Geige und Kontrabass gespielt, selbst ein Schlagzeug wird nicht eingesetzt (das Schlagzeug auf dem Foto dient kurioserweise ausschließlich als Dekorationsgegenstand).

Man merkt „Strictly Bluegrass“ die Liebe zur Musik an, hochkonzentriert und leidenschaftlich geben sie ein tolles Konzert. Die Band gibt es seit über zehn Jahren, Gerhard ist letzten Sommer als Gitarrenspieler und Sänger dazugestoßen. Ungefähr einmal pro Woche üben die vier Bandmitglieder, zwei- bis dreimal im Monat treten sie auf. Professionell betreibt keiner von ihnen das Musikgeschäft, die Unkosten werden von den Gagen allerdings locker gedeckt. Doch damit nicht genug, Gerhard betätigt sich auch als Lehrer für Gitarre und Banjo, Wochenendintensivkurse für zehn bis zwölf Personen stehen regelmäßig in seinem Kalender.

Der Andrang war so groß, dass leider nicht alle ins Zelt konnten, um Strictly Bluegrass live zu erleben.

Falls während des Lesens jemand von euch Lust bekommen hat, Gerhard in seinem reinsten Element zu erleben und sich von seinem Können inspirieren zu lassen, dann hört bei ihm rein oder bucht gleich einen Kurs bei ihm unter: http://www.gerhardsaller.de


München: 089 - 89 22 09 20 Augsburg: 0821 - 31 96 266 Fürstenfeldbruck: 08141 - 53 04 99 Jesenwang: 08146 - 92 810
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